Unternehmensführung und Innovationen – es funktioniert nur, wenn die Führungsebene dahinter steht

Ich hatte heute eine interessante Vorlesung zum Thema „Unternehmensführung“, die mit ebenso interessanten Diskussionen gespickt war. In diesem Zuge kamen wir auch auf folgende Frage: Was macht ein Unternehmen erfolgreich? Viele Antworten kamen: Profit, USP, Wachstum, Werte, Moral, Dynamik. Dynamik!

Genau über dieses Thema ließ sich vortrefflich sprechen. Denn Dynamik ist meines Erachtens ein Hauptbestandteil eines erfolgreichen Unternehmens. Dynamik verbinde ich hier immer mit dem Thema Innovationen. Denn wenn ein Unternehmen dynamisch ist, ist es in der Lage, Trends zu erkennen und mit diesen zu gehen, bevor es zu spät ist. Ein Unternehmen ist dann in der Lage, auf Veränderungen im Wettbewerb zeitnah zu reagieren. Nehmen wir nur mal das Beispiel Nokia. Man war Marktführer. Wohin man blickte: Nokia-Handys waren das Non plus Ultra vor ca. 10 Jahren. Das Problem bei den Finnen war aber, dass man sich zu sehr auf seinem Erfolg ausruhte. Es kamen zu wenig Innovationen, das Unternehmen arbeitete nicht dynamisch. Bis man auf den Zug der Smartphones aufsprang, war es zu spät. Der Rest der Geschichte ist bekannt. Ich will mit diesem prominenten Beispiel deutlich machen, dass es für ein Unternehmen schädlich ist, sich auf dem eigenen Erfolg auszuruhen. Die Konkurrenz ruht nicht und es gilt, stetig Innovationen zu generieren und nicht nur eine einzige richtig erfolgreiche, von der ich zwar ein paar Jahre mehr als gut leben kann, deren Lebenszyklus aber irgendwann ein Ende erreicht hat. Und dann muss eben etwas Neues anstehen.

Die Unternehmensführung muss innovatives Denken vorleben

Diese stetige Generierung von Innovationen ist eine Aufgabe der Unternehmensführung. Leben die obersten Führungsebenen diese Kultur nicht vor, so werden auch die restlichen Mitarbeiter nicht so schnell das innovative Denken erlernen und anwenden. Zu diesem Vorleben gehört aber nicht nur das alleinige Zeigen von Interesse an Innovationen oder eine visionäre Denkweise. Fehlschläge müssen toleriert werden, da nicht jede Innovation erfolgreich sein wird. Die Rückflusserwartung bei Investitionen wird oftmals nur kurzfristig gesehen – die langfristige Sicht ist aber meist die bessere, da viele Investitionen in Innovationen auf kurze Sicht noch keinen Erfolg liefern.

Lebt die Unternehmensführung dieses innovative Denken vor und werden Innovatoren und deren Ideen unterstützt, geschätzt und belohnt, so wird es auch für den einfachen Mitarbeiter leichter, seine Ideen einzubringen und innovatives Denken zu erlernen. Denn oft trifft man auf Closed Minds und Antagonisten, wenn man als Mitarbeiter eine Idee hat. Closed Minds sind dabei solche, die nur schwer überzeugt werden können, Antagonisten sind solche, die beharrlich gegen alles Neue kämpfen.

„Das haben wir schon immer so gemacht“

Dieser Satz ist das Grundproblem, dem viele Mitarbeiter in Unternehmen unterliegen. Funktioniert etwas gut, so muss man dies ja nicht ändern. Faktisch ja richtig. Aber man kann diesen Prozess oder diese Software oder dieses Produkt ja noch besser machen, dass es besser, einfacher, schneller funktioniert. Diese Denkweise gilt es also, aus den Köpfen der Mitarbeiter zu verbannen. Ein Umdenken muss bei solchen Mitarbeitern stattfinden. Und dies kann nur geschehen, wenn die Unternehmensführung dieses Umdenken anstößt. Wenn Personen aus der Führungsebene selbst einem Umdenken unterliegen, die bis vor kurzem noch selbst diesen Satz als Argument gebracht haben.

Ein innovatives Unternehmensklima ist also Grundlage für Innovationen und somit Grundlage für Dynamik im Unternehmen und somit Grundlage für den Unternehmenserfolg.

Es muss der Unternehmensführung also gelingen, dass Mitarbeiter sich einbringen wollen, dürfen und können. Dies kann durch folgende Maßnahmen gelingen:

Mitarbeiter und innovatives Denken

Um das ganze Thema noch abzurunden, habe ich hier noch ein paar Zitate von Steve Jobs, der meiner Meinung nach das Vordenken für seine Mitarbeiter richtig vorlebte und es Apple somit ermöglichte, geschlossen als Unternehmensfamilie das möglich zu machen, wo sie heute stehen.

Und um jetzt noch einmal auf meine Einleitung zurück zu kommen. Was macht denn ein Unternehmen erfolgreich? Was meint ihr? Stimmt ihr mir zu, dass Dynamik und Innovationen ein grundlegender Bestandteil für den Erfolg von Innovationen sind? Ich freue mich auf eure Antworten!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s